Patrick Star

Lange Zeit hab ich die wildesten Geschichten zu dem Hotel gehört. Von man kommt nicht rein, bis Nachbar sind wachsamer wie ein Rudel hungriger Schäferhunde. Wohl aus dem Grund habe ich auch ca ein Jahr gebraucht, um dann doch mal dort vorbei zu fahren und nach dem rechten und auch linken zu schauen. Irgendwie fehlte mir auch der Antrieb dort hin zu fahren, weil mir viele gesagt haben, dass es einfach nicht lohnen würde. Das Hotel wäre so durch, dass es dort außer Bauschutt eh nicht mehr zu fotografieren gäbe.
Dann habe ich allerdings gesehen, dass ein Freund vor kurzen da war und er hat mir ein paar Fotos kurz rüber geworfen. Mein erstes Resümee war, „Ja die Bude ist durch und es gibt Geileres, wo ich hin kann.“ doch dann wollte eine gute Fotofreundin dort auch hin. Also haben wir ein Termin abgemacht und sind los.

Was soll ich sagen. Als ich dort war, hat mich die Begeisterung gepackt. Die drei großen Brände, die dort gelegt wurden, haben, was den Verfall angeht, diesen einzigartigen Motiven den Feinschliff gegeben. Überall Moos und Schimmel, auch der Putz bröckelt und wenn etwas auch nur ein Hauch von Metall ähnelte, war der Rost dort ansässig. Ein Traum von Motiv. Ein Albtraum für die Nachbarn. Da die Gebäude direkt aneinandergrenzen, kann ich verstehen das die weder glücklich sind wenn dort welche rumlaufen noch das die die Füße stillhalten, wenn da ein paar halbstarke rumlungern. Ich wollte auch nicht dort wohnen, wo man nie weiß, ob es nicht ein viertes Mal dort brennt und wer weiß, eventuell schlagen dann das eine Mal dir funken zu ein rüber.

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